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Ari t'Hart

Geschrieben am 28. Juli 2021
 


Ari t’Hart hat uns im Juli 2021 verlassen, ein grosser Fliegenrollenbauer ist nicht mehr. Ich persönlich hatte es mit Ari immer sehr lustig, mein damaliger Leitartikel in der PETRI NEWS, zeigt es auf.
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Vor 50 Jahren war die Fliegenrollenwelt noch relativ arm dran. Einsame Spitze war Hardy, mit ihren Klassikern LRH Lightweight, Featherweigth und der Marquis Fliegenrollenserie. Dann gab es noch die BFR, die British Flyreel Company, welche unter diversesten Markenamen Fliegenrollen der unteren Kategorien herstellte.        

Dann tauchte ATH auf, das Kürzel für Ari t’Hart; ein Holländer welcher nun wirklich eine neue Fliegenrollen Generation baute, deren Merkmal nicht nur die Eleganz und hohe Solidität war, sondern vor allem diese wunderschön klingende (sirrende)und perfekt funktionierende Rollenbremse. Die Modelle Traun und Orbigo waren ein Renner und als später für die Lachsfischer die S1 und S2 kam, waren diese alle sehr beglückt, welche sich eine leisten konnten. Ich fische sie heute noch; es gibt keine Lachsrolle mit dermassen absolut rucklosen, fein sirrenden Bremsen wie diese Modelle funktionieren und sie ertönen lassen. Und wer heute noch glücklicher Besitzer als aktiver Lachsfischer ist, ist ein Dummer, wenn er sie gegen Mammon tauscht.

Ari war der Erste, welcher seine Fliegenrollen aus einem einzigen Aluminiumblock herausfräste, ein Gebiet auf welchem heutzutage ja die Marke Vosseler führend ist.

Ari erfand auch eine ganz neue Art Fliegenrolle, welche in Sachen Bremse und Einstellung heute noch einzigartig sind und da sicherte ich mir dank besten Beziehungen zu Ari das Exklusivrecht. Er baute zweimal eine Hunderterserie exklusiv für mich, es sind heute absolute Raritäten, welche zu hohen Preisen gehandelt werden.

In Sachen Geschäften und Umgang mit den Finanzen könnte ich Euch einen Roman schreiben. Will ich aber nicht.

Nicht nur ein grosser Fliegenrollenbauer, auch ein liebenswerter Fliegenfischer ist von uns gegangen.

H.R. Hebeisen
 
 

Umtauschaktion

Geschrieben am 4. März 2021
 


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Catch & Release versus Contra

Geschrieben von H.R. Hebeisen am 9. Februar 2021

Zum Ersten; ich bin klar ein Freund der Contra, weil ich der Überzeugung bin, dass C&R nicht die optimale Lösung ist, unseren Fischbestand zu erhalten, heisst eine vernünftige Hege zu betreiben. Ich bin nicht der Einzige. So gibt es unter vielen anderen auch den Professor Dr. Kurt. R. Müller aus Deutschland, welcher sich schon 2007 zu diesem Thema klar äusserte.
> Diesen Artikel finden Sie hier (PDF)

Im Magazin «FliegenFischen» hat im Jahr 2014 ein Axel Wessolowski einen deutlichen Pro-C&R-Artikel veröffentlicht, zu welchem Prof. Dr. Müller mit seinem Schreiben an ihn am 25. Januar 2015 klar Gegenstellung bezog.
> Dieses Schreiben finden Sie hier (PDF)

Im letzten Jahr hat Prof. Dr. Müller im FliegenFischen dazu einen klaren Anti-C&R Artikel veröffentlicht, welcher mich veranlasste, einen Leserbrief zu schreiben, welcher im Heft 2 Februar/März 2021 auf Seite 80 veröffentlicht wurde:

Guten Tag Frau Leppin
Das Beste was ich je zum Thema Ethik und Catch&Release gelesen habe, steht in FliegenFischen 6 /2020 auf Seite 27! «Zwischen Gut und Böse» von  Prof. Dr. Kurt. R. Müller sagt Wort für Wort in aller Deutlichkeit, was Sache ist. Da gibt es nichts hinzuzufügen und auch nichts zu entfernen. Hoffentlich haben viele FF-Leser diesen Artikel genau gelesen.
Mit freundlichen Grüssen
H.R. Hebeisen


Aufgrund dieses kurzen Leserbriefes hat mir Professor Müller einen persönlichen Brief geschrieben
> Diesen Brief finden Sie hier (PDF)

Ihre persönliche Ansicht zum Thema interessiert uns logisch und wir freuen uns auf Ihre Ansicht; auch dann, wenn sie meine persönliche Meinung nicht teilt.

H.R. Hebeisen