Fischen in der Schweiz
Aus der PETRI NEWS 194-2015

 H.R. Hebeisen

Fischen in der Schweiz

«In den Höhenlagen fliesst angenehm kühles Wasser.»

Aufgrund der sehr erfreulich gesteigerten Kundenfrequenz dürfen wir annehmen, dass der Erfolg der Fischerei in der Schweiz sehr beachtlich ist. Das haben uns auch Umfragen und persönliche Gespräche mit vielen Kunden bestätigt.
Woran liegt es? Vielleicht daran, dass trotz überheissem Sommer in manchen unserer Flüsse und Bäche immer noch relativ kühles Wasser fliesst? Kann ja sein, die Schweiz ist ja schließlich ein Bergland. Viele Gewässer befinden sich in Höhenlagen, welche auch bei grosser Hitze garantieren, dass die Temperatur in fischverträglichen Bereichen bleibt. Die unübliche, leichte Erwärmung in den Höchstlagen hat lediglich zur Folge, dass mehr Fischnährtiere heranwachsen, sprich die Fische hatten mehr Nahrung als üblich, das Wachstum war ausserordentlich gut. Logisch war diese eklatante und lang andauernde Hitze den Gewässern im Unterland nicht zuträglich und die Fischereivereine, sowie die Behörden
hatten mit Ausfischen und Umsetzen von Fischen viel Arbeit. Besonders die Äschen waren ja wieder arg bedroht. Umso besser, wenn die Fischerei in den Händen von Vereinen und kleineren Pächterkreisen lag, welche sich individuell um die
Probleme der einzelnen Gewässer und Reviere kümmern konnten. Und es auch taten. Zu was, sprich zu welchem Misserfolg Grosszusammenschlüsse führen, darüber können wir in den Tageszeitungen lesen, dazu braucht es kein

Fischerblatt.